Wer im B2B oder B2C einen Online-Shop betreiben will, der wirklich zu den eigenen Prozessen passt, kennt die Herausforderung: Standardplattformen sind schnell aufgesetzt, stoßen aber bei komplexen Anforderungen an ihre Grenzen. Vendure geht einen anderen Weg. Als Headless-E-Commerce-Plattform für komplexe Onlineshop-Projekte bietet sie volle Kontrolle über Architektur, Daten und Customization. LEAN-CODERS ist heute die führende E-Commerce-Agentur in Wien für Vendure-Implementierungen in Österreich, und bringt mehrjährige Projekterfahrung direkt mit dem Vendure Core-Team mit. In diesem Artikel erfahrt ihr, was das konkret bedeutet, wie Vendure technisch anders tickt und für welche Projekte es die richtige Wahl ist.
Wie LEAN-CODERS zur Vendure-Implementierung in Wien gekommen ist
Die Geschichte hinter der Partnerschaft beginnt mit einer persönlichen Verbindung. Michael Bromley, der Initiator und Maintainer von Vendure, ist seit Jahren Teil der Wiener Angular-Community. LEAN-CODERS hostet das Angular Meetup in Wien und hat Michael dort kennengelernt, als Vendure noch ganz am Anfang seiner Entwicklung stand.
Schon früh hat LEAN-CODERS aktiv an der Plattform mitgearbeitet, konkret an der Verbesserung des Admin UI in Version 1, und daran, es userfreundlicher zu gestalten. Seitdem verfolgt LEAN-CODERS die Entwicklung des Projekts kontinuierlich. Vor über zweieinhalb Jahren hat LEAN-CODERS begonnen, Vendure in einem richtig großen E-Commerce-Projekt direkt mit dem Vendure Core-Team umzusetzen. Aus dieser gelebten Zusammenarbeit ist die offizielle Partnerschaft entstanden.
Ihr möchtet das lieber aus erster Hand hören? Florian und Julian erklären genau das in unserem Video, schaut es euch direkt auf YouTube an: https://youtu.be/DEACD5HbQdY
"Wir haben ganz am Anfang als Company schon den Berührungspunkt gehabt, dass wir über das Admin UI in der Version 1 drüber gearbeitet haben. Wir haben seither die Entwicklung des Projekts verfolgt und sind ganz happy, dass wir seit über zweieinhalb Jahren eine Partnerschaft in einem richtig großen E-Commerce Projekt haben, direkt mit dem Core-Team von Vendure."
Was Vendure als Headless-E-Commerce-Plattform technisch von Shopify unterscheidet
Vendure ist Headless und API First. Das bedeutet in der Praxis: Das E-Commerce-Backend ist vollständig vom Frontend entkoppelt. Jedes beliebige Frontend kann auf dasselbe Backend aufgesetzt werden, ob Web-App, mobile App oder ein weiterer Channel, ohne die Kernlogik anzufassen. Neben einer Web-App kann also theoretisch eine mobile App das gleiche Backend verwenden, ohne grosse weitere Anpassungen. Shop-API und Admin-API sind dabei getrennt, was sauberere Architekturen und mehr Flexibilität in der Frontend-Wahl ermöglicht.
Dazu kommt die Plugin-Struktur. Vendure ist von Grund auf so gebaut, dass Anpassungen mit dem Framework arbeiten, an jedem Punkt, wo ein Projekt etwas Eigenes braucht. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber einem Standardsystem: kein Kämpfen gegen das Framework. Wer mehr über GraphQL als API-Standard erfahren möchte, der von Vendure eingesetzt wird, findet auf dem LEAN-CODERS Blog einen ausführlichen Vergleich.
Ein oft unterschätzter Aspekt: Headless bedeutet für Kunden keinen grösseren Aufwand. Es gibt ausgereifte Starter Kits für alle modernen Frontend-Frameworks, die eine solide Grundlage legen und schnelles Vorankommen ermöglichen. Und Custom Userflows lassen sich auf einem sauberen Fundament viel einfacher umsetzen als in einem bestehenden Monolithen, in dem jede Anpassung zum Workaround wird.
Warum Self-Hosted E-Commerce im B2B die bessere Entscheidung für eure Datensouveränität ist
Bei Shopify laufen eure Daten auf Servern, die Shopify kontrolliert, wo auch immer diese sein mögen. Ihr habt keinen direkten Zugriff auf die Datenbank, lediglich auf Exporte und Funktionen, die die Plattform bereitstellt. Im B2B-Bereich, wo Kundendaten, Bestellhistorien und Preisstrukturen geschäftskritisch sind, ist das eine andere Ausgangslage.
Vendure ist self-hostable. Ihr entscheidet, wo euer System läuft. Ihr habt direkten, vollständigen Zugriff auf die Datenbank, eins zu eins auf eure Daten, ohne Umwege über Exportfunktionen. Keine Abhängigkeit von Preiserhöhungen oder Plattformentscheidungen ausserhalb eurer Kontrolle. Mehr zum Thema Open Source als Architekturentscheidung findet ihr in unserem Artikel über die Bedeutung von Open-Source-Software.
"Man hat wirklich komplett die Datenhoheit. Keine Firma dazwischen, die dir irgendwann den Zugriff abdreht, oder die Bedingungen ändert." — Julian Pufler, Software Developer bei LEAN-CODERS
Für welche B2B- und B2C-Projekte Vendure die sinnvollere Shopify-Alternative ist
Vendure ist eine bewusste Entscheidung, kein Allzwecktool, und das sagen wir so klar, weil es wichtig ist. Wer einen einfachen Online-Shop für ein überschaubares Produktsortiment ohne komplexe Geschäftslogik betreiben will, ist mit Shopify gut beraten. Der Aufwand für eine Vendure-Implementierung lohnt sich dort schlicht nicht.
Der Sweet Spot von Vendure liegt klar im Bereich individueller Webshopsysteme mit hohen Individualisierungs-, Komplexitäts- oder Skalierungsanforderungen: Projekte mit Hintergrundlogik, kundenspezifischen Preisstrukturen, Multi-Tenant-Anforderungen oder der Notwendigkeit, ein Core-System mit angepassten Frontends für unterschiedliche Tenants zu betreiben. Genau dort spielt Vendure seine Stärken aus, weil es dafür gebaut wurde. Der Wunsch nach vollständiger Datensouveränität und self-hosted e-commerce ist dabei oft ein erstes klares Signal, dass Vendure die passende Plattform ist.
Ehrlich gesagt hat Vendure auch eine Schwachstelle: Die Plattform ist vergleichsweise jung. Sie hat noch nicht die jahrelange Bewährung, die grössere Systeme vorweisen können. Das sollte in die Entscheidung einfliessen. Für alle, die auf Anpassbarkeit, modernen Tech-Stack und Datensouveränität setzen, überwiegen die Vorteile klar.
"Alles was ein bisschen grössere Komplexität aufweist und individuell Anpassbar sein muss - das ist auf jeden Fall der richtige Fit. Das Dev-Team wird es lieben, weil man mit einem modernen State-Of-The-Art Tech-Stack arbeitet. Und das Thema Data Sovereignty, self-hosted, volle Kontrolle über die Kundendaten, Bestelldaten. Gutes Gefühl." — Florian Bacher, CEO bei LEAN-CODERS
Warum Entwicklerteams Vendure lieben und wie KI die Implementierung verbessert
Vendure ist auf dem Tech-Stack aufgebaut, den viele Developer in ihrer tagtäglichen Arbeit ohnehin schon kennen und benutzen: TypeScript, Node.js, NestJS und GraphQL. Das macht es deutlich einfacher, sich mit der Plattform vertraut zu machen, zu verstehen wie Vendure intern funktioniert, was man verändern will und wie man es verändert.
Dazu kommt das Konzept der Guardrails: Vendure gibt ein strukturelles Grundgerüst vor, das den Entwickler führt, ohne ihn einzuschränken. Man bewegt sich entlang klarer Leitplanken, bleibt aber in der Flexibilität vollkommen frei. Dieser Ansatz zahlt sich besonders beim Einsatz von KI-gestützter Entwicklung aus. Die Guardrails sorgen dafür, dass der Code, der von AI Agents geschrieben wird, Qualitätskriterien entspricht, die für B2B-Commerce-Applikationen entscheidend sind.
Auch der Vendure MCP, also der Model Context Protocol Server von Vendure, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten im Bereich KI-gestützter Entwicklung. Bei LEAN-CODERS wird KI in Vendure-Projekten konkret zum Debuggen, zur Problemerkennung und zur Lösungsfindung eingesetzt. Das ist kein Zukunftsversprechen, sondern gelebte Praxis in laufenden Projekten.
Was es bedeutet, mit dem einzigen offiziellen Vendure Partner in Österreich zu arbeiten
Die offizielle Vendure-Partnerschaft ist ein Qualitätssiegel, das Vendure an Implementierungspartner verleiht, die ihre Expertise nachgewiesen haben. LEAN-CODERS ist in Österreich die einzige Agentur mit diesem Status, offiziell gelistet auf vendure.io/partners und berechtigt, den Vendure Partner Badge auf der eigenen Website zu tragen.
Was das für euch als Kunde konkret bedeutet: Ihr arbeitet mit einem Team, das Vendure bereits kennt, bevor euer Projekt startet. Mehrere Entwickler bei LEAN-CODERS haben jahrelange Erfahrung mit dem Framework, haben an der Plattform selbst mitgearbeitet und kennen Eigenheiten, Stärken und Grenzen aus der Praxis. Als offiziell gelistete e-commerce agentur Wien mit direkter Verbindung zum Vendure Core-Team profitiert ihr von kurzen Kommunikationswegen bei plattformspezifischen Fragen. Mehr zu den E-Commerce-Leistungen von LEAN-CODERS findet ihr auf der Service-Seite.
Häufige Fragen zu Vendure, Headless Commerce und der Partnerschaft
Was ist Vendure und für wen ist es geeignet?
Vendure ist eine Open-Source-Headless-Commerce-Plattform, aufgebaut auf TypeScript, Node.js, NestJS und GraphQL. Sie ist besonders für komplexe B2B-Projekte geeignet, die hohe Anpassbarkeit, Multi-Tenant-Unterstützung oder vollständige Datensouveränität erfordern. Für einfache Shops ohne komplexe Geschäftslogik gibt es schlankere Alternativen.
Was bedeutet Headless E-Commerce in der Praxis?
Bei einem Headless-E-Commerce-System ist das Backend vollständig vom Frontend entkoppelt. Jedes beliebige Frontend, ob Web, Mobile App oder weiterer Channel, kann auf dasselbe Backend aufgesetzt werden. Das gibt maximale Flexibilität bei der Frontend-Technologie und ermöglicht Multi-Channel-Setups, ohne das Backend doppelt zu bauen.
Ist Vendure eine sinnvolle Shopify-Alternative für B2B-Projekte?
Für komplexe B2B-Projekte mit individuellen Anforderungen und dem Wunsch nach Datensouveränität: ja. Vendure bietet volle Kontrolle über Code, Daten und Architektur. Für einfache B2C-Shops bleibt Shopify eine gute Lösung, aber wenn komplexe Logik oder ein gemeinsames Produktportfolio gefragt sind, ist Vendure auch im B2C-Bereich eine hervorragende Wahl.
Wie nutzt LEAN-CODERS KI in Vendure-Projekten?
KI wird bei LEAN-CODERS in Vendure-Projekten konkret zum Debuggen, zur Problemerkennung und zur Lösungsfindung eingesetzt. Die strukturellen Guardrails von Vendure sorgen dafür, dass KI-generierter Code die Qualitätskriterien für moderne E-Commerce-Applikationen erfüllt. Auch der Vendure MCP wird aktiv genutzt.
Was liefert LEAN-CODERS als offizieller Vendure Partner in Österreich konkret?
Als E-Commerce-Agentur in Wien begleiten wir euch von der Architekturentscheidung über die Implementierung bis zum Go-live: Setup und Konfiguration des Vendure-Systems, Storefront-Entwicklung, Payment-Gateway-Anbindung, Custom Plugins für spezifische Geschäftslogik sowie Testing und Deployment. Einstieg über eine klar definierte Pilot-Phase, danach schrittweise Skalierung.